Agent Nr. XYQ/384/b in „Momo“ von Michael Ende
Mittwoch, 11. März 2015
Bücherhelden-Weisheiten (6)
„Sie
werden doch wissen, wie man Zeit spart! Sie müssen zum Beispiel einfach
schneller arbeiten und alles Überflüssige weglassen.“
Agent Nr. XYQ/384/b in „Momo“ von Michael Ende
Agent Nr. XYQ/384/b in „Momo“ von Michael Ende
Donnerstag, 5. März 2015
Bücherhelden-Weisheiten (5)
„Ebenso
kann es aussehen, als ob Menschen überhaupt keine Vernunft hätten, aber das
liegt nur daran, dass sie sie nicht anwenden.“
Sofie in „Sofies Welt“ von Jostein Gaarder
Sofie in „Sofies Welt“ von Jostein Gaarder
Montag, 2. März 2015
Bücherhelden-Weisheiten (4)
„Das
ist es, was einen so unsicher macht in Gegenwart eines Dichters – man muss
ständig befürchten, dass man in seinem nächsten Buch vorkommt.“
Frau Rebmann in „Lila, Lila“ von Martin Suter
Frau Rebmann in „Lila, Lila“ von Martin Suter
Donnerstag, 26. Februar 2015
Bücherhelden-Weisheiten (3)
„Christus
und so habe ich wohl gern, aber aus dem übrigen Zeug in der Bibel mache ich mir
nicht viel. Zum Beispiel diese Jünger: die ärgern mich wahnsinnig, wenn ich
ehrlich sein soll. Nachdem Christus tot war, benahmen sie sich zwar anständig,
aber solange er noch lebte, nützten sie ihm ungefähr ebenso viel wie ein Loch
im Kopf.“
Holden Caulfield in „Der Fänger im Roggen“ von J. D. Salinger
Holden Caulfield in „Der Fänger im Roggen“ von J. D. Salinger
Mittwoch, 21. Januar 2015
Bücherhelden-Weisheiten (2)
„Das
Wahrscheinliche und das Unwahrscheinliche unterscheiden sich nicht dem Wesen
nach, sondern nur der Häufigkeit nach, wobei das Häufigere von vornherein als
glaubwürdiger erscheint.“
Walter Faber in „Homo faber“ von Max Frisch
Walter Faber in „Homo faber“ von Max Frisch
Montag, 19. Januar 2015
Bücherhelden-Weisheiten (1)
„Ich
möchte wissen, was eigentlich in einem Buch los ist, solang es zu ist.
Natürlich sind nur Buchstaben drin, die auf Papier gedruckt sind, aber trotzdem
– irgendwas muss doch los sein, denn wenn ich es aufschlage, dann ist da auf
einmal eine ganze Geschichte.“
Bastian in „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende
Bastian in „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende
Donnerstag, 8. Januar 2015
Von den Bücherhelden und ihren Weisheiten
Literaturfiguren
sind ein spannendes Thema. Deshalb habe ich sie ja auch zum Gegenstand dieses
Blogs gemacht. Für Autoren und Leser lohnt es sich gleichermaßen, hin und
wieder über sie nachzudenken. Denn nicht nur, wie sie gelingen, sondern auch
was sie uns sagen, kann man immer wieder hinterfragen. Schließlich geben die
Äußerungen der Protagonisten nicht unbedingt die Meinung des Buchautors wider.
Literaturfiguren entwickeln gerne mal ein Eigenleben. Darüber war an dieser Stelle schon des Öfteren zu lesen. Und wenn wir sie wie reale Personen behandeln, können wir einiges von ihnen lernen. Denn sie machen Fehler, die wir auch machen könnten, und erzielen Erfolge, die wir vielleicht gerne hätten. Und durch das, was sie von sich geben, erfahren wir viel über sie und ihre Meinung, aber auch über das Leben selbst.
In Büchern bekommen wir als Leser häufig viele Informationen von einem Erzähler. Dabei ist es egal, um welche Art von Erzähler es sich handelt. Er ist dafür da, uns über die Vorgänge und Zusammenhänge der Geschichte aufzuklären. Aber auch von den Protagonisten erhalten wir Informationen, über sie selbst und über andere. Und manchmal auch über die Welt, das Leben, die Gesellschaft oder was uns sonst so umgibt.
Es lohnt sich also, den Bücherhelden gut zuzuhören. Denn manchmal geben sie Sätze von sich, die so falsch nicht sind. Und sie sagen sie vor allem besonders schön. Schließlich hat ein Autor oder eine Autorin vermutlich ziemlich lange dran gearbeitet.
Aus diesem Grund gehört dieses Blog in den nächsten Wochen einzig und allein den Literaturfiguren und ihrer Meinung zu den Dingen des Lebens.
Viel Spaß und vielleicht so manche Erkenntnis!
Literaturfiguren entwickeln gerne mal ein Eigenleben. Darüber war an dieser Stelle schon des Öfteren zu lesen. Und wenn wir sie wie reale Personen behandeln, können wir einiges von ihnen lernen. Denn sie machen Fehler, die wir auch machen könnten, und erzielen Erfolge, die wir vielleicht gerne hätten. Und durch das, was sie von sich geben, erfahren wir viel über sie und ihre Meinung, aber auch über das Leben selbst.
In Büchern bekommen wir als Leser häufig viele Informationen von einem Erzähler. Dabei ist es egal, um welche Art von Erzähler es sich handelt. Er ist dafür da, uns über die Vorgänge und Zusammenhänge der Geschichte aufzuklären. Aber auch von den Protagonisten erhalten wir Informationen, über sie selbst und über andere. Und manchmal auch über die Welt, das Leben, die Gesellschaft oder was uns sonst so umgibt.
Es lohnt sich also, den Bücherhelden gut zuzuhören. Denn manchmal geben sie Sätze von sich, die so falsch nicht sind. Und sie sagen sie vor allem besonders schön. Schließlich hat ein Autor oder eine Autorin vermutlich ziemlich lange dran gearbeitet.
Aus diesem Grund gehört dieses Blog in den nächsten Wochen einzig und allein den Literaturfiguren und ihrer Meinung zu den Dingen des Lebens.
Viel Spaß und vielleicht so manche Erkenntnis!
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