Freitag, 15. Juli 2016

Bücherhelden-Weisheiten (23)

„Vor Menschen, die Macht haben, sie genießen und ausnutzen, werde ich ein anderer, minderwertigerer und schlechterer Mensch.“

Smilla Jaspersen in „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ von Peter Høeg

Samstag, 2. Juli 2016

Bücherhelden-Weisheiten (22)

„Erst wenn sie ganz stark empfand, dass sie eines Tages ganz verschwunden sein würde, ging ihr richtig auf, wie unendlich wertvoll das Leben war.“

Sofie in „Sofies Welt“ von Jostein Gaarder

Samstag, 11. Juni 2016

Bücherhelden-Weisheiten (21)

„Schriftsteller ist nicht ein Beruf wie Bauzeichner oder Elektriker. Da machst du keine Schnupperlehre, und wenn es dir nicht gefällt, versuchst du es mit etwas anderem. Schriftsteller ist man, weil man schreiben muss.“
 
Marie in „Lila, Lila“ von Martin Suter

Montag, 30. Mai 2016

Bücherhelden-Weisheiten (20)

„Wenn die Mädchen jemand gern haben, ganz gleich, was für ein Mensch es ist, sagen sie eben, er habe einen Minderwertigkeitskomplex, und wenn sie ihn nicht gern haben, ganz gleich wie nett er ist oder wie groß sein Minderwertigkeitskomplex ist, dann behaupten sie, er sei eingebildet. Sogar die hellsten Mädchen sind so.“
 
Holden Caulfield in „Der Fänger im Roggen“ von J. D. Salinger

 

Freitag, 13. Mai 2016

Bücherhelden-Weisheiten (19)

„Nicht alle können sich einfach vom Strom der Geschichte mitschwemmen lassen, Sofie. Einige müssen auch innehalten und das aufheben, was an den Flussufern liegenbleibt.“
 
Alberto Knox in „Sofies Welt“ von Jostein Gaarder

Sonntag, 10. April 2016

Bücherhelden-Weisheiten (18)

„Das Fehlen menschlicher Worte ließ bei weitem nicht der Phantasie zu viel Raum, wie man hätte glauben können, sondern hielt sie vollkommen fern.“
 
Swann in „Eine Liebe von Swann“ von Marcel Proust

Samstag, 2. April 2016

Bücherhelden-Weisheiten (17)

„Die Muße der Frauen am Morgen, zum Beispiel eine Frau, die am Morgen, bevor sie angekleidet ist, imstande ist, Blumen anders in die Vase zu stellen, dazu ein Gespräch über Liebe und Ehe, das erträgt kein Mann, glaube ich, oder er heuchelt.“
 
Walter Faber in „Homo faber“ von Max Frisch