Montag, 1. März 2021

Bücherhelden für den Lockdown (7)

James Gould-Bourns Held „Danny“

Positive Geschichten sind es, die wir momentan mehr denn je brauchen, um nicht aus dem Auge zu verlieren, dass es am Ende auch immer wieder gut ausgehen kann. Denn immerhin dauert die Pandemie-Situation nun schon ein Jahr an und ein Ende ist noch nicht wirklich in Sicht. Da kann James Gould-Bourns Roman „Pandatage“, wenn einem in Tagen des Lockdowns die Decke auf den Kopf fällt, durchaus ein wenig dabei helfen, die Stimmung zu heben. Auch wenn es anfangs aussichtslos zu sein scheint:
Danny Malooley hat es schwer. Ein Glückspilz war er noch nie, aber seitdem seine Frau vor etwas mehr als einem Jahr bei einem Unfall ums Leben gekommen ist, läuft gar nichts mehr glatt. Sein kleiner Sohn Will hat aufgehört zu sprechen, Danny verliert den Job, und als ihm auch noch sein Vermieter mit Rausschmiss droht, kauft er von seinem letzten Geld ein Pandakostüm, um als Tanzbär Geld zu verdienen. Doch tanzen kann er leider auch nicht.
Das Kostüm ist ein Ladenhüter und billig, deshalb muss es als Verkleidung herhalten. Ein neuer Straßenkünstler ist geboren. Anfangs macht sich Danny vor allen Dingen lächerlich, aber als sich die Pole-Tänzerin Krystal seiner erbarmt und ihm Tanznachhilfe gibt, geht es langsam aufwärts, auch mit Sohn Will… Ein Roman voller Situationskomik, der rührend und saukomisch zugleich eine der liebenswertesten Vater-Sohn-Beziehungen in der Literatur beschreibt.
Ein Buch für die familienlosen Stunden des Lockdowns!

 

 

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